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Weihnachtskleid-sew-along 2013 – 3. Teil – Japanrock

Ganz, ganz schnell und schon wieder einen Tag zu spät. Aber am Wochenende haben wir dermaßen viel gebastelt und gebacken, dass für das Nähen und Posten keine Zeit war.

Hexenhäuser
Hexenhäuser

Das richtige Leben geht halt vor! 😉

Jetzt aber schnell: Titel des 3. Teils:
Jetzt aber los, erste Nähte sind gemacht!  / Endlich hab ich angefangen / Probemodell sitzt, ich kann den richtigen Stoff zuschneiden / Ich bin ein Streber und nähe jetzt mein zweites Weihnachtskleid

Wie Ihr in der Zwischenzeit vielleicht schon gelesen habt, habe ich mich dann, nach guter Beratung durch ein paar „Nähschwestern“ (DANKE, DANKE, DANKE!) entschlossen einen Proberock zu nähen. Das kann man hier nachlesen. Und hier kommen jetzt nähere Erläuterungen zu den Änderungen. Als erstes einmal die ungeschminkte Wahrheit:

Rückenansicht
Rückenansicht

Hier ^ kann man es schon sehen. Der Rock rutscht durch meine Hohlkreuz und meinen Popo nach oben. Unten kommt gleich ein noch genaueres Bild.

Frontansicht
Frontansicht

Dir Front sieht eigentlich ganz gut aus.

linke Seite
linke Seite
rechte Seite
rechte Seite

Und von den Seiten kann man dann das große Elend sehen. Durch mein Hohlkreuz ist der Rock ja in der Taille nach oben gerutscht, so dass er dadurch hinten 11 cm (!!!) (in Buchstaben: ELF ZENTIMETER) kürzer ist. Das ist ein mir altbekanntes Problem, dass aber bisher durch eine großzügige Saumzugabe unten nie ein Problem war. Aber bei diesem, meinem Schnitt, geht das hier jetzt gar nicht.

Also hat die Nählehrerin die Änderungen an meinem Rock für mich abgesteckt und ich habe das ganze dann auf den Schnitt übertragen.

Hinten in der Taille kürzen wir das Rückenteil einfach um den hochrutschenden Teil. So (Nadeln markieren die Änderung):

hinten Taille Nadeln
hinten Taille Nadeln

Und dann mussten ja auch noch die 11 cm ausgeglichen werden.

hinten, unten abgesteckt
hinten, unten abgesteckt

Da um den Rock untenrum ein zweiter, in einem anderen Fadenlauf zugeschnittenen Teil, herumläuft, konnte ich den Rock nicht einfach unten verlängern. Ich musste das größere, obere Rockteil verlängern. Dadurch verlängerte sich auch der Radius, da weiter unten, und das musste dann auch beim unteren Teil berücksichtigt werden.
Kann man diesen Satz überhaupt verstehen?
Auf jeden Fall war diese Änderung nicht ohne und ich bin froh, dass ich Hilfe hatte! Jetzt muss ich nur noch den Beleg neu abzeichnen und dann ist der Schnitt fertig.
Durch die Geschäftigkeit am Wochenende bin ich noch nicht zu mehr gekommen. Das muss alles diese Woche noch passieren.

Also, ich werde den Stoff dann bald anschneiden *aufregung*.

Nach Besprechung mit der Nählehrerin wird der Rock kein Futter bekommen (ist im Schnitt nicht vorgesehen bzw. konnte ich auf japanisch nicht rauslesen *hihihi*), sondern ein Kauf-Unterrock mit Schlitz muss besorgt werden.

Ob ich am End´ noch ein Oberteil – für das ich im Übrigen weder Idee noch Schnitt, ganz zu schweigen von Stoff habe – nähe, das weiß der Wind. In 22 Tagen sind wir schlauer.

Alle MitstreiterInnen finden sich hier: Weihnachtskleid-Sew-Along Teil3. Die bezaubernde Gastgeberin ist wie immer: Katharina aka sewing addicted [*naehsucht]
Liebe Grüße
mei

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8 Kommentare zu „Weihnachtskleid-sew-along 2013 – 3. Teil – Japanrock

  1. Die durchschnittliche Japanerin ist nun einfach mal ein wenig anders gebaut als wir… 😉

    Ich bin sehr froh, daß Du Dich letzten Endes doch für ein Probemodell entschieden hast. Du hättest Dich bestimmt sonst sehr geärgert. Außerdem finde ich es gerade spannend Deine Änderungen zu sehen, da ich bei diesem ‚Ding‘ so richtig keine Ahnung hätte, wie man da sinnvoll irgendetwas anpassen wollen könnte.

    Liebe Grüße
    neko

    1. Ja, ich habe wirklich nicht die Figur der Durchschnittsjapanerin! – Danke für Dein Mitfiebern, neko.
      Zu den Änderungen möchte ich noch sagen, dass ich wahrscheinlich versucht hätte, hinten Abnäher reinzubringen. Aber der Profi meinte, wir schneiden oben einfach was ab. Ich vertraue dem Profi da mal einfach.
      Dann haben wir mit dem Rockabrunder erst mal geschaut wie lang der Rock überall ist und dann die kürzeste Stelle rundum mit Nadeln markiert. Dann musste ich das Ganze von unten auf den oberen, großen Rockteil übertragen und das untere Rockteil am Ende anpassen. Bin froh, dass ich auch hier den Profi an meiner Seite hatte.

  2. Na, zum Glück wurde da vorher geprobt, denn 11cm sind ja wirklich mal ein starkes Stück. Umso besser dass nun nicht nur alles sitzt, sondern Du auch gleich noch weißt wie Du das zukünftig umgehen kannst! 😀

    1. Ich bin sehr gespannt, wie es dann im Original aussieht. Danke für Deine lieben Kommentare! Du bist ja eine sehr fleißige Kommentiererin.

      1. Na klar, man fiebert ja auch mit 🙂

        Übrigens finde ich auch die Pose mit den verschränkten Armen sehr schön passend – man sieht förmlich wie mit dem Rock geschmollt wird 😀

  3. Na, so schmollend nun auch nicht. *lach* Ich wußte nur nicht wohin mit den Armen. Aber manchmal macht das Unterbewußtsein ja auch einfach was … . *hihihi*

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